Kabinetttheater
Anlässlich des 80. Todesjahres von Ödön von Horváth
Termine: 6. Juni 2018, 20:00 Uhr
Anlässlich des 80. Todesjahres von Ödön von Horváth nehmen wir DAS ABGEBROCHENE DRAMA – Unfertige Stücke von Grabbe bis Grillparzer, von Horváth bis Bauer wieder auf.
Im Zentrum der Produktion steht Horváth’s „Original Zaubermärchen in 2 Szenen“ mit einem nachfolgenden Monolog von Thomas Arzt.
Christian Pfütze in: „Original Zaubermärchen“ von Ö. v. Horváth, Foto: Armin Bardel.
Termine: Mi 6.6. und Do 7.6. um 20h
Karten: 27.–
Ermäßigt: 16.–
Sa 9.6. innerhalb des Festivals „WIR SIND WIEN“ um 17h und 20h (Eintritt frei)
Wir dürfen Sie auch auf die Ausstellung hinweisen, die das Wiener Theatermuseum zum 80. Todesjahr von Ödön von Horváth am 15.3.218 eröffnen wird:
„Ich denke ja garnichts, ich sage es ja nur“
Ödön von Horváth und das Theater – 15.3.2018 – 11.2.2019
Ödön von Horváth hat sich als „Chronist seiner Zeit“ gesehen und an einer steten „Demaskierung des Bewusstseins“ mittels Literatur gearbeitet. In seinen genialen Dialogen werden die engen Verflechtungen von Erotik, Ökonomie und Politik freigelegt – Verflechtungen, die bis in unsere Gegenwart fortwirken. Mit seiner Durchdringung der kleinbürgerlichen Sprache, pointiert gefasst im Begriff des „Bildungsjargons“, seiner konzisen Sprachkritik und seinen „irren Sätzen“ (Peter Handke) wirkte er stilprägend für die deutschsprachige Literatur nach 1945. In der aufwendig inszenierten Ausstellung des Theatermuseums werden am Beispiel der Dramen Geschichten aus dem Wienerwald, Kasimir und Karoline und Italienische Nacht die politische Substanz und brisante Aktualität von Horváths Dramatik deutlich.
Theaternetzwerk "ohnetitel"
Gastspiel im Kabinetttheater
Termine: 11. Mai 2018, 19:00 Uhr
Gastspiel Theaternetzwerk „ohnetitel“: PAPELUCHO.
Ein Stück für zwei Spieler und eine „Trickkistenobjekttheaterwunderbühne“ nach dem chilenischen Kinderbuchklassiker. Für Kleine und Große ab 5 Jahren.
Termine: Fr 11.5. um 19h, So 13.5. um 17h
Papelucho ist acht Jahre alt und für chilenische Kinder das, was Pippi Langstrumpf für uns ist… Das Salzburger Theaternetzwerk „ohnetitel“ hat aus dem Kinderbuchklassiker ein Stück für zwei Spieler und eine Trickkistenobjekttheaterwunderbühne gezaubert. Mit einem Tagebuch beginnt eine turbulente und humorvolle Reise in Papeluchos Phantasiewelt, der für alles, was er tut, gute Gründe weiß oder erfindet.
Karten: 27.–
Ermäßigt: 16.–, für Kinder bis 12 Jahren: 12.–
Wolfram Berger
Gastspiel im Kabinetttheater
Termine: 4. Mai 2018, 20:00 Uhr
Jaroslav Hašek: Schwejk – Abenteuer des braven Soldaten. Gastspiel.
Termine: Fr 4.5., Sa 5.5. jeweils 20h, So 6.5. um 17h
mit Wolfram Berger
Sound: Florentin Berger-Monit
Jaroslav Hašek, der Autor des Jahrhundertromans «Die Geschicke des braven Soldaten Schwejk während des Weltkrieges», erzählt mit unbändigem Humor und satirischer Schärfe vom Irrsinn des Krieges und der maßlosen Macht der Dummheit.
Mit Joseph Schwejk erfahren wir auf berührende, aber äußerst unterhaltsame Weise, wie man Autoritäten mit subversiver Haltung und treuherzigem Blick in ihrer Willkür und Menschenverachtung begegnen kann. Ob naiv, oder als gewitzter Schlaumeier gerät Schwejk in den Garnisonsarrest, ins Irrenhaus und an die Front.
Wolfram Berger gibt sich seiner Spiellust im Kosmos der Anspielungen und dem köstlichen Dialogwitz hin. Als Schwejk, als General, Feldwebel, Feldkurat, Oberst, und in vielen weiteren Figuren des Romans. Wie in anderen Produktionen, in „Das Liebeskonzil“, „Die Großherzogin von Gerolstein“, oder „Kaiser Joseph II. und die Bahnwärterstochter“ wechselt Wolfram Berger, diesmal eingebettet in Soundcollagen seines Sohnes Florentin Berger-Monit, wie selbstverständlich von Figur zu Figur, vom Kleinstmilitär bis in die hohen Ränge der Monarchie.
Karten: 27.–
Ermäßigt: 16.–
Viktorija Tokarjewa
Gastspiel im Kabinetttheater
Termine: 20. April 2018, 19:00 Uhr
MARA – Vom Leben und Sterben einer russischen Femme Fatale. Von Viktorija Tokarjewa.
Monolog für eine Schauspielerin: Graziella Rossi
Regie: Klaus Henner Russius
Eine Produktion des Sogar Theaters Zürich.
Termine: 20.4. bis 26.4.
Viktorija Tokarjewa, 1937 in St. Petersburg geboren, ausgebildete Konzertpianistin und Drehbuchautorin, arbeitete als Gesangslehrerin und Fernsehredakteurin, bevor sie 1964 ihre erste Erzählung veröffentlichte. Sie bezeichnet Anton Tschechov als ihren literarischen Lehrer. Heute gehört sie selbst zu den Klassikern der russischen Literatur. Viktorija Tokarjewas Geschichten sind meist kurz und von elementarer Wucht. Der Stil knapp, gnadenlos heiter, von sarkastischer Lakonie – Slapstick. In MARA beschreibt Tokarjewa mit subversivem Humor das Leben zweier Frauen, in denen sich jeder zu erkennen mag: «Freud und Leid trifft jeden Menschen gleich!»
Karten: 27.–
Ermäßigt: 16.–
Wir bedanken uns herzlich beim Appartement-Hotel Mondial für die grosszügige Unterstützung dieser Produktion!
Kabinetttheater
12 Theaterminiaturen in 70 Minuten von 1855 bis 2018
Termine: 9. April 2018, 19:00 Uhr
12 Theaterminiaturen in 70 Minuten von 1855 bis 2018.
Dramolett, Mikrodrama, Minidrama, Theaterminiatur – das sind nur vier der für diese Theaterform gängigen Begriffe. Um diesen Teil unserer Arbeit zu bezeichnen, haben wir uns vor 26 Jahren für den Begriff Minidrama entschieden, weil er sich nicht nur formal auf einen Kürzesttext bezieht, sondern das Ausschnittartige, die szenische Reduktion und die dramatischen Abbreviaturen unserer Bühnensituation thematisiert. Meistens sind zwei bis drei Bühnenausschnitte zu sehen, die auch mehrere Aspekte ein und derselben Szene zeigen können: etwa gleichzeitig einen Ausschnitt und die Totale. Das ermöglicht uns mit Hilfe eines beinahe „filmischen“ Zooms, zugleich ein „Innen“ und ein „Außen“, eine Aussage im Text und deren Interpretation zu zeigen.
Programm: Thomas Arzt: Herzschlagfinale +++ Konrad Bayer: Anna und Rosa +++ Pierre H. Cami: Robinsons Liebschaften oder Freitags Ergebenheit. Eine postkoloniale Tragikomödie +++ Daniil Charms: Die neugierigen alten Frauen und: Was sagt man dazu +++ Antonio Fian: Alpenländisches Interview +++ Heinrich Heine: Ein Jüngling (aus dem Buch der Liebe von Schumann) +++ Julia Reichert: Für Elise. Dialog für 1 Stimme +++ Gerhard Rühm: Der Ring. Eine Ehetragikomödie +++ Arthur Schopenhauer: Gespräch anno 33 +++ Karl Valentin: Die Lorelei +++ A. Vvedenskij: Gespräch über das Erinnern von Ereignissen.
Das Programm MAXIMAL MINI möchte Ihnen, geschätztes Publikum, nicht nur theatralische Kleinodien aus 2 Jahrhunderten vorstellen, sondern auch die vielfältigen Techniken des Puppenspiels: von offen gespielten Szenen mit einer Klappmaulfigur über reines Objekttheater, Tableaux Vivants und Schauspiel, das auf Figurentheater trifft. Das ergibt einen Bogen von 12 Minidramen, die u.a. auch vom Kabinetttheater erzählen, seinen Anf&aum…


