Termine: 16. / 17. / 18. / 21. / 22. / 23. März 2025, 19:00 Uhr
Im Jahr 2024 schrieb das Kabinetttheater einen anonymen Minidramenwettbewerb zum Thema FÜNF SINNE aus. Aus 73 Einsendungen wurden 5 Siegertexte erkoren. Sie stammen von Sonali Beher, Dietmar Füssel, Natascha Gangl, Markus Köhle und Ingrid Lang und spiegeln in ihrer stilistischen wie inhaltlichen Vielfalt viele Aspekte des Themas wider: die Auffassung von Identität als Bündel von Wahrnehmungen, die Hinterfragung und Wertung von Sinneswahrnehmungen oder das Verhältnis von Sinn und Sinnen. Den Rahmen bilden ein Minidrama von Gerhard Rühm, das sich mit der Übertragung von Sinneswahrnehmungen auseinandersetzt, und eine surrealistische Setzung von David Rühm. Die Texte von Gennadij Gor und Daniil Charms sind poetisch-kritische Kommentare zu den Auswirkungen eines Gewaltregimes auf den Einzelnen.
Das klingt nach einer wilden Mischung – am besten, Sie gehen mit offenen Sinnen in die Vorstellung und machen sich selbst ein Bild!
Gerhard Rühm: augenblickliche finsternisse (1975)
Markus Köhle: Die Gehörgang (2024)
Gennadij Gor: Das Ohr (Manja) (1938)
Sonali Beher: Mensch mit Kopf (2024)
Daniil Charms: Eines Morgens betrachtete sich ein Mensch (1934)
Natascha Gangl: Im Theater (2024)
Dietmar Füssel: Telefonat (2024)
Ingrid Lang: sinnlos (2024)
David Rühm: Der Selbstfresser (1980)
Spiel: Katarina Csanyiova, Walter Kukla, Christian Pfütze
Musik: Paul Skrepek
Bühne, Figuren: Roman Spieß
Video: Gabriel Tempea
Mund: Anna Hauf
Technik: Kolja Meierhofer
Dramaturgie: Alexandra Millner, Julia Reichert
Inszenierung: Alexandra Millner, Christian Pfütze
Karten: 29,- / KC Alsergrund 18,-
Für Studierende und Heranwachsende: 18,-