Kabinetttheater
12 Theaterminiaturen in 70 Minuten von 1855 bis 2018
Termine: 9. April 2018, 19:00 Uhr
12 Theaterminiaturen in 70 Minuten von 1855 bis 2018.
Dramolett, Mikrodrama, Minidrama, Theaterminiatur – das sind nur vier der für diese Theaterform gängigen Begriffe. Um diesen Teil unserer Arbeit zu bezeichnen, haben wir uns vor 26 Jahren für den Begriff Minidrama entschieden, weil er sich nicht nur formal auf einen Kürzesttext bezieht, sondern das Ausschnittartige, die szenische Reduktion und die dramatischen Abbreviaturen unserer Bühnensituation thematisiert. Meistens sind zwei bis drei Bühnenausschnitte zu sehen, die auch mehrere Aspekte ein und derselben Szene zeigen können: etwa gleichzeitig einen Ausschnitt und die Totale. Das ermöglicht uns mit Hilfe eines beinahe „filmischen“ Zooms, zugleich ein „Innen“ und ein „Außen“, eine Aussage im Text und deren Interpretation zu zeigen.
Programm: Thomas Arzt: Herzschlagfinale +++ Konrad Bayer: Anna und Rosa +++ Pierre H. Cami: Robinsons Liebschaften oder Freitags Ergebenheit. Eine postkoloniale Tragikomödie +++ Daniil Charms: Die neugierigen alten Frauen und: Was sagt man dazu +++ Antonio Fian: Alpenländisches Interview +++ Heinrich Heine: Ein Jüngling (aus dem Buch der Liebe von Schumann) +++ Julia Reichert: Für Elise. Dialog für 1 Stimme +++ Gerhard Rühm: Der Ring. Eine Ehetragikomödie +++ Arthur Schopenhauer: Gespräch anno 33 +++ Karl Valentin: Die Lorelei +++ A. Vvedenskij: Gespräch über das Erinnern von Ereignissen.
Das Programm MAXIMAL MINI möchte Ihnen, geschätztes Publikum, nicht nur theatralische Kleinodien aus 2 Jahrhunderten vorstellen, sondern auch die vielfältigen Techniken des Puppenspiels: von offen gespielten Szenen mit einer Klappmaulfigur über reines Objekttheater, Tableaux Vivants und Schauspiel, das auf Figurentheater trifft. Das ergibt einen Bogen von 12 Minidramen, die u.a. auch vom Kabinetttheater erzählen, seinen Anf&aum…
Jennifer Walshe
Oper. Koproduktion mit dem Klangforum Wien
Termine: 6. März 2018, 19:00 Uhr
Oper von Jennifer Walshe. In Koproduktion mit dem Klangforum Wien.
Modepuppen – von denen Mattels Barbie zu den am weitesten verbreiteten zählt – standen und stehen vielfach im Zentrum des kulturellen Interesses und in der Kritik einer Vielzahl von Kommentatoren, darunter WissenschaftlerInnen, JournalistInnen, GesellschaftstheoretikerInnen, SchriftstellerInnen, KünstlerInnen und FilmemacherInnen. Die Reaktion der meisten Menschen auf diese Puppen ist höchst gespalten – auf Grund ihres zügellosen Materialismus und ihrer unerreichbaren Figur wird Barbie wegen des Einflusses, den ihre Plastik-Formen auf leicht zu beeindruckende junge Mädchen haben, die in einer auf körperliche Schönheit fixierten Kultur aufwachsen, üblicherweise von ihren Kritikern aufs heftigste missbilligt und rundheraus abgelehnt.
Besetzung: Ensemble Klangforum Wien
Stimmen: Jennifer Walshe und Juliet Fraser
Klarinette: Bernhard Zachhuber
Posaune: Mikael Rudolfsson
Akkordeon: Krassimir Sterev
Cello: Benedikt Leitner
Figurenspiel: Tanja Ghetta, Katarina Csanyiova, Walter Kukla
Kostüm: Burgis Paier
Technik: Jan Wielander
Video: Nicole Aebersold
Leitung: Julia Reichert
Photos: credits Burgis Paier.
Termin: 6.3.2018, MC2 Grenoble, Frankreich.
Hugo Ball
Termine: 1. Dezember 2017, 19:00 Uhr
Hugo Ball: KRIPPENSPIEL. CONCERT BRUITISTE.
Dezember 2017
Unica Zürn / Natascha Gangl
Ein Fest für Unica Zürn
Termine: 1. Oktober 2017, 19:00 Uhr
ORAKEL UND SPEKTAKEL. Ein Fest für Unica Zürn. Textmontagen, Dramaturgie: Natascha Gangl, Komposition: Maja Osojnik, Bühnenbild: Julia Reichert/Christian Schlechter.
Oktober 2017
Alfred Jarry
Wiederaufnahme
Termine: 1. Juni 2017, 19:00 Uhr
Alfred Jarry: LEDA. Operetta buffa in 1 Akt. Wiederaufnahme.
Juni 2017


